1. Nashorntreffen am 07. November 2015

Vor mehr als 3 Jahren wurde eine Idee geboren. Zwei ehemalige Feldwebel der 3. Batterie kamen mit einem Vorschlag zu ihrem damaligen Spieß J. Siebert. D. Heidtmann, er war Beobachtungsfeldwebel in der 3./85 und H. Schmidt, er war Batterietruppführer in der 3./85 schlugen vor, mal ein Treffen ehemaliger Angehöriger der 3. Batterie zu veranstalten. Leider hat H. Schmidt die Verwirklichung nicht mehr erlebt. Er verstarb im November 2013 viel zu früh.

Zunächst war geplant, das Treffen bereits im Jahre 2014 durchzuführen. Dieses konnte aber auf Grund von Terminschwierigkeiten nicht realisiert werden. Durch das auf große Resonanz gestoßene „Tapiertreffen“ im November 2014 angespornt, wurden die Planungen in diesem Jahr aber vorangetrieben. Schnell wurde ein Termin gefunden. J. Siebert und R. Schrader stiegen in die konkrete Planung ein. Etwa 100 Adressen konnten zusammen getragen werden. Anfang September gingen dann die Einladungen per Mail oder Brief hinaus. Jeden Ehemaligen den Jürgen traf, lud er direkt ein.

J. Siebert (li) und sein ehemaliger Batteriechef K. Krüger

Am 07. November war es dann soweit. Zu 11.00 Uhr war zum Frühschoppen mit Erbsensuppe in das Casino Fuchsweg in Lüneburg geladen. Etwa 30 Nashörner folgten dem Ruf und trafen nach und nach ein und meldeten sich bei ihrem ehemaligen Spieß. Vom Kraftfahrer bis zum Batteriechef war alles vertreten. Viele wohnen in oder in der Nähe von Lüneburg. Einige hatten aber auch eine weitere Anreise z.B. aus Köln oder Dortmund, zu bewältigen. Mit einem Artilleriegetränk (Sekt, Tequila und Grenadine) wurde angestoßen und erste angeregte Gespräche geführt. Anschließend nahm J. Siebert die offizielle Begrüßung vor. Danach ging es ins Casino, wo die Gespräche bei kühlem Bier oder anderer Getränke weiter geführt wurden.

Dann war es wieder soweit, der Spieß ließ „Essen fassen“. Er teilte die Erbsensuppe wie früher selbst aus. Gegen 13.00 Uhr traf dann auch endlich der zweite Organisator R. Schrader ein und wurde herzlich begrüßt. Das ganze Treffen wurde von Jürgens Schwiegersohn, A. Homan, fotographisch dokumentiert. Jetzt ging es vor das Casino zum obligatorischen „Gruppenfoto“.

Nachdem alle ihre Zeche bezahlt hatten bestand sie Möglichkeit, die Traditionsräume in der Theodor-Körner-Kaserne zu besichtigen. Bis auf einige wenige, die bereits die Heimreise antreten mussten, nahm der Rest das Angebot war. J. Siebert hatte auch hier bereits einiges vorbereitet. Ordner mit alten Urkunden, Fotos und anderen Erinnerungen lagen im großen Raum ausgebreitet bereit. Alles wurde besichtigt und in den Bildern und Ordnern gestöbert. Überall kamen Erinnerungen zurück, vieles wurde wiedererkannt.

Zum Abschluss wurde noch die Frage nach einer Wiederholung des Treffens und der Häufigkeit gestellt. Alle waren sich einig, dass die Nashorntreffen regelmäßig stattfinden müssen. Ob jedes Jahr oder alle 2-3 Jahre wird sich zeigen. Das nächste Treffen ist für den Sommer 2017 avisiert. Dann soll es statt Erbsensuppen einen Spießbraten nach Idar-Obersteiner Art geben.

Abschließend betrachtet war das erste Nashorntreffen ein voller Erfolg. Uns als Organisatoren wurde viel Lob und Dankbarkeit entgegen gebracht. Aber auch wir möchten uns bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und bei A. Homan für die schönen Fotos bedanken.

J. Siebert und R. Schrader

D. Heidtmann (Mitte), der Mann mit der Idee
Jürgen beim "Appell"
"Essen fassen"
Die beiden Organisatoren des Nashorntreffen J. Siebert (li.) und R. Schrader