Das Panzerartilleriebataillon 85
Das Panzerartilleriebataillon 85 wurde am 01. Oktober 1959 in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg aufgestellt. Im Laufe der Jahre änderte das Bataillon einige Male seine Struktur und war nach und nach in allen drei Kasernen der Stadt beheimatet.
Vom 01.04.1997 bis 30.09.1997 begann die Umgliederung des Bataillons in ein nicht aktiven Truppenverband. zum 01.10.1997 wurde das PzArtBtl 85 (na) dem Panzerartillerielehrbataillon 95 in Munster unterstellt.
Am 01. Oktober 1959 wurde das Panzerartilleriebataillon 85 in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg aufgestellt. Es ergänzte die Panzerbrigade 8 um das fehlende Panzerartilleriebataillon. Am 01. Januar 1960 wurde das Bataillon, das zunächst nur aus der 1. Stabs- und Versorgungsbatterie sowie der 2. Batterie bestand um eine weitere schießende Batterie, der 3. ergänzt.
Das Bataillon stellte 1970 die 4. Batterie auf und zog 1972 von der Theodor-Körner-Kaserne in die Scharnhorstkaserne um. Mit Einnahme der Artillerie-Struktur 85 wurde die 4. Batterie 1987 wieder aufgelöst.
Am 12.11.1992 wurde die Scharnhorstkaserne geräumt. Das Panzerartilleriebataillon 85 zog um in die Schlieffen-Kaserne.
1993 wurde im Rahmen der Truppenreduzierung die Panzerbrigade 8 aufgelöst. Das Panzerartilleriebataillon 85 wurde in diesem Zuge der Panzergrenadierbrigade 7 – HAMBURG unterstellt. Weiterhin wurde die 4. Batterie neu aufgestellt und erhielt den Einsatz- und Lehrauftrag. Das Bataillon trug ab diesem Zeitpunkt den Namen Panzerartilleriebataillon 85 E/L.
Vom 08.09. bis 27.09.1995 befand sich das Panzerartilleriebataillon zum Artelerieschießen auf dem Truppenübungsplatz SHILO in Kanada.
Der letzte Schuß des Panzerartilleriebataillons fand am 22.05.1996 auf dem Truppenübungsplatz in MUNSTER statt.
Am 21. Juni 1996 wurde das Bataillon mit einem feierlichen Appell auf dem Lüneburger Marktplatz verabschiedet. Die Abschiedsrede hielt ein ehemaliger Kommandeur des Bataillons, der damalige Innensenator von Berlin, Jörg Schönbom.
Am 31. März 1997 wurde das Bataillon außer Dienst gestellt.