Artilleriekameradschaft
Panzerartilleriebataillon 85 und Panzer-Artillerie-Regiment 2

Am 03. Mai 1963 übernahm das Panzerartilleriebataillon 85 mit einem feierlichen Appell die Traditionspflege für das Panzer-Artillerie-Regiment 2.

Die Initiative für die Übernahme der Traditionspflege ging von Oberstleutnant Siebert, dem 1. Bataillonskommandeur des Panzerartilleriebataillon 85 aus. Er diente im 2. Weltkrieg lange im Panzer-Artillerie-Regiment 2.

Neben der Urkunde, welche die Kameradschaft besiegelt, wurden dem Panzerartilleriebataillon 85 ein Standartenband und eine Vielzahl gestifteter Erinnerungsstücke übergeben. Sie sind im heutigen Traditionsraum ausgestellt.

Am 25. April 1965 übergab die Kameradschaft Panzer-Artillerie-Regiment 2 dem Panzerartilleriebataillon 85 einen Gedenkstein mit Bronzetafel. „DEN IM 1. UND 2. WELTKRIEG GEFALLENEN UND VERMISSTEN DER POMMERSCHEN ARTILLERIE – DIE KAMERADSCHAFT DES PANZER-ARTILLERIE-REGT. 2 STETTIN“.

Jedes Jahr trafen sich am 2. Wochenende im Oktober die Mitglieder der Kameradschaft des Panzer-Artillerie-Regiment 2 beim Panzerartilleriebataillon 85 und legten am Gedenkstein einen Kranz nieder. Diese Tradition wird vom Traditionsverband Panzerartilleriebataillon 85 fortgeführt. Der Gedenkstein steht heute mit dem des Traditionsverbandes in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg.

Am 26. Oktober 1984 wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehen des Panzerartilleriebataillons 85 erstmals der neue Bataillonsmarsch „Fridericus Rex“ gespielt. Dieser vom Panzer-Artillerie-Regiment 2 übernommene Regimentsmarsch wurde seitdem zu allen feierlichen Anlässen des Bataillons gespielt. Auch heute erklingt er zu Beginn der Barbarafeier neben dem Marsch des Traditionskreises Feldartilleriebataillon 31.